Petition von Mathias Pilscheur auf openpetition.de Folgen Sie bitte dem Link Herr Pilscheur hatte auf openpetition.de eine Initiative zur Verhinderung des geplanten Gifttiergesetzes der CDU gestartet.
Herr Pilscheur hält selbst aus familiären und wohnungstechnischen Gründen z. Zt. keine Gifttiere, war aber mit den Entwicklungen im Landtag NRW zum Thema Gefahrtiere äußerst unzufrieden.
Wir haben die Mitglieder und viele weitere Personen in NRW per Mail am 08.11.2019 darüber informiert und alle gebeten, sich daran zu beteiligen
.

Leider sind die Anforderungen, die openpetition.de für die Bearbeitung einer Petition stellt enorm hoch, weil Nordrhein-Westfalen nun mal mit Abstand das bevölkerungsreichste Bundesland in NRW ist.
29.000 Zeichnungen aus NRW auf openpetition.de waren erforderlich. Das war kaum zu erreichen, wenn man gegen einen effekthascherischen Mainstream der Medien angefangen von der Bildzeitung bis hin zum WDR ankämpft.

Im Namen vom Serum-Depot Berlin e. V. und aller verantwortungsbewußten Gifttier- und / oder Gefahrtierhalter bedanken wir uns ganz herzlich bei Herrn Pilscheur für seine Initiative.

 

Überblick zum Stand der Dinge zum geplanten Gifttiergesetz (GiftTierG) in NRW


Am 25.08.2019 ist einem Halter in Herne eine Kobra entwichen und konnte erst nach 5 Tagen wieder eingefangen werden.
In Folge dessen setzte eine sehr heftige und meistens sehr emotional geführte Diskussion zum Thema Gifttierhaltung ein, die zu mehreren Gesetzentwürfen führte.

Gemeinsam haben diese Gesetzentwürfe im Gegensatz zu schon vorhandenen Verordnungen oder Gesetzen:


  • Es soll wieder ein neues Gesetz verabschiedet werden, das nicht bundesweit gilt.
  • Die Gifttierhalter in NRW werden per Definition kriminalisiert:
    "§.. Strafvorschriften: Mit Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe wird bestraft..."

Der SDB e. V. steht diesem Vorgehen sehr kritisch gegenüber. Nachfolgend eine kleine Chronologie der  Ereignisse.


Aktualisierungen seit dem 16.12.2019. Bei den neu hinzu gekommenen Artikel ist das erste Wort in rot markiert. 

Radioreportage auf WDR 5 vom 29.01.2020

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Erstaunlicherweise keine effekthascherische und reißerische Berichterstattung, sondern sehr gut recherchiert und objektiv.
Dauer: ca. 19:35 min.
Antwort des Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) vom 21.01.20 auf verschiedene Anfragen von Herrn Dieckmännken

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Anmerkung des Web-Administrators:

Es ist schon sehr erstaunlich, dass ein Vertreter des MULNV ausgerechnet am 21.01.20, also keine 24 Stunden vor der Lesung des Gesetzentwurfs, eine Sammelantwort auf 3 verschiedene Anfragen vom 17.12.19, 27.12.19 und 01.01.20 an Frau Ministerin Heinen-Esser (Umwelt), Herrn Ministerpräsidenten Laschet und Herrn Minister Biesenbach (Justiz) dann doch mal endlich eine Antwort gibt.
Antwortschreiben des Umweltministeriums vom 09.01.2020 auf die Stellungnahme des Mitglieds Walter Geburzky vom 11.12.2019 an die Ministerin Frau Heinen-Esser (CDU)

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Auszug aus dem Schreiben:
"... kann ich Ihnen mitteilen, dass ... die verwendete Formulierung ´sofort tödlich´, ... von Ihnen zu Recht als nicht korrekt beanstandet wurde..."

Frau Ministerin Heinen-Esser hatte als Begründung für das Gifttiergesetz am 06.12.2019 in einem Interview in der Sendung Lokalzeit Duisburg geäußert, dass die Bevölkerung in NRW vor Giftschlangen, deren Biss sofort tödlich sei, geschützt werden müsse.
Antwortschreiben des Umweltministeriums vom 09.01.2020 auf die Stellungnahme des SDB-Vorstands vom 06.12.2019 an die Ministerin Frau Heinen-Esser (CDU)

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Erstmalig wird hier offiziell darauf hingewiesen, dass es seit dem 17.12.2019 einen neuen Gesetzentwurf gibt:
"Nach zwischenzeitlich
erfolgter Anhörung der kommunalen Spitzenverbände hat das Kabinett
nun in der Sitzung am 17. Dezember 2019 den Entwurf für ein Gifttiergesetz
in leicht überarbeiteter Form abschließend beschlossen..."

Wann die Anhörung stattgefunden hat und welche Änderungen beschlossen wurden, wird nicht mitgeteilt. 
Diverse Aktionen von Herrn Dieckmännken aus Dezember 2019 und Januar 2020 rund um welchen auch immer geplanten Gesetzentwurf  

Städtetag NRW (mit Antwort) PDF-Download 124 KB
Norwich Rüsse, MdL Bündnis 90/Die Grünen (mit Antwort) PDF-Download 135 KB
Dr. Ralf Nolten, CDU (mit Antwort) PDF-Download 96 KB
Andrea Stullich, CDU (mit Antwort) PDF-Download 129 KB
Antwort auf Bürgerbrief an Herrn Ministerpräsident Laschet PDF-Download 74 KB

 

Stellungnahme Walter Geburzky vom 03.01.2020 an Frau Winkelmann (CDU, Sprecherin des Umweltausschusses)

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Bisher (27.01.2020) keine Antwort, aber eine Lesebestätigung vom 07.01.2020.
Frau Winkelmann hat als einige der wenigen Mitglieder/-innen des Landtags mit einer konkret auf die Stellungnahme des SDB vom 06.12.2019 reagiert.
Neuer Gesetzentwurf der Landesregierung NRW vom 17.12.2019

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Anmerkung des Web-Administrators:
Es ist schon etwas erstaunlich, dass das Büro von Herrn Ministerpräsident Laschet am 16.12.2019 per Post an Herrn Timmer schreibt und dabei mit keinem Wort erwähnt wird, dass die CDU-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz am 17.12.2019 plötzlich einen neuen Gesetzentwurf einbringt

Stellungnahme des Büros des Ministerpräsidenten vom 16.12.2019 auf den persönlichen Brief unseres Mitglieds Stephan Timmer vom 28.11.2019

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Stellungnahme unseres Mitglieds Walter Geburzky vom 11.12.2019

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Stellungnahme des SDB-Vorstands vom 06.12.2019 Folgen Sie bitte dem Link
 
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Diese Stellungnahme haben alle Mitglieder des Landtags NRW in Form einer personaliserten Mail am Abend des Nikolaustages erhalten.
Bis zum 08.12.2019 abends liegen uns trotz des Wochenendes schon 130 Lesebestätigungen und auch erste persönliche Antworten vor.
    Antworten (13)
Liste der Mitglieder der 17. Legislaturperiode des Landtags NRW
Stand: 05.12.2019
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Aufgeführt sind alle Mitglieder des Landtags mit Namen, Fraktion, Beruf, Wahlkreis und Mailadresse.
Weitere Kontaktinformationen erhalten Sie, wenn Sie auf den Namen klicken.
Die Inhalte der PDF- und der Excel-Datei sind identisch. 

Scheuen Sie sich nicht, diese Dateien zu benutzen, wenn Sie mit einem oder mehreren Landtagsabgeortneten Kontakt aufnehmen möchten.
Gerne schicken Sie uns auch Ihre Kontaktaufnahme(n) und die Antworten darauf als Kopie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu.

Stellungnahme unseres Mitglieds Peter Schulze Niehoff vom 01.12.2019 Folgen Sie bitte dem Link

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Stellungnahme unseres Mitglieds und Schatzmeisters Stephan Timmer vom 28.11.2019 Folgen Sie bitte dem Link

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Gesetzentwurf der CDU vom 27.11.2019 Folgen Sie bitte dem Link

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Das ist der Entwurf, der aktuell diskutiert wird.
Gesetzentwurf der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vom 10.09.2019

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Da die Fraktion z. Zt. nicht an der Regierung beteiligt ist, hat dieser Entwurf wohl kaum Chancen.
Danksagung der Stadt Herne vom 03.09.19
Danksagung Herne Der SDB e. V. hat sofort Hilfe sowohl durch die Bereitstellung von Serum als auch medizinische Beratung im Bissfall angeboten und die ganze Aktion begleitet.
An dieser Stelle möchte sich der SDB e. V. insbesondere auch bei Herrn Dr. med. Wißuwa, Herrn Byner (beide Feuerwehr Herne) und Herrn Hartzbecker (Feuerwehr Düsseldorf) für unkomplizierte und pragmatische Zusammenarbeit bedanken.
Stellungnahme des SDB e. V. zu den Vorfällen in Herne vom
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Giftschlangenproblem hausgemacht

- eine Stellungnahme des Serum-Depots Berlin e.V. zur entkommenen Kobra in Herne -

Das Serumdepot Berlin versteht sich als Zusammenschluss von verantwortungsbewussten privaten Giftschlangenhaltern einerseits mit öffentlichen Institutionen andererseits im Bereich der Giftschlangenpflege. Unser Ziel ist es, unsere Mitglieder gegen das „worst case scenario“ - also den Biss einer Giftschlange - durch das Vorhalten von Schlangenseren abzusichern.

Damit leisten wir im Sinne einer abgesicherten Giftschlangenhaltung Grundsatzarbeit, und wir würden uns wünschen, dass alle Landesbehörden bei der Erteilung einer Erlaubnis einer privaten wie gewerblichen Giftschlangenhaltung darauf bestünden, dass die zukünftigen Halter Mitglied im Serum-Depot Berlin sind oder selber Seren vorrätig halten.

Wenn wir uns nun genötigt sehen, vor der Öffentlichkeit aufgrund der akuten Fragestellungen in Bezug auf die entkommene Kobra in Herne in den Medien eine von uns vorausgesetzte, verantwortungsbewusste Haltung von Giftschlangen in Privathand quasi „verteidigen“ zu müssen, lenkt dies vom eigentlichen Grund des Problems in diesem Fall ab:

Denn in Nordrhein-Westfalen gibt es - so wie in vielen anderen Bundesländern - keine Verordnung zur Haltung „gefährlicher Reptilien“. Diese Verordnungen können – wenn Sie mit Sachverstand formuliert wurden - sehr sinnvolle und zielgerichtete Grundsätze beinhalten und Bedingungen einer sicheren Giftschlangenhaltung in Privathand formulieren. Eine Haltung giftiger Schlangen ist – abgesehen vom Artenschutz – in NRW nicht meldepflichtig. Wenn jedoch folgerichtig in diesem Fall nur der Artenschutz im Fokus der Behörde stand, werden Grundsätze einer sicheren Haltung (wie beispielsweise abschließbare Terrarien, ein separater Giftschlangenraum und der Zugang zu Seren) nicht geprüft worden oder gefordert gewesen sein.

In diesem Zusammenhang verweisen wir ausdrücklich auch auf unsere Grundsatzanforderungen für die Haltung von Giftschlangen. (Link)

Damit ist das Problem der nun entkommenen Kobra jedoch definitiv „hausgemacht“. Dennoch wird dieser hausgemachte Einzelfall garantiert als Generalbeispiel herangezogen, wenn die „Gefahr“-Reptilienhaltung von speziellen Interessenverbänden ab jetzt wieder einmal lauthals in grundsätzlichen Zweifel gezogen werden wird.

Der Halter in Herne ist kein Mitglied im Serum-Depot Berlin. Die Feuerwehr Herne hat sich jedoch vor dem Einsatz bei uns versichert, dass für den Fall der Fälle passendes Serum vorhanden wäre. Grundsätzlich scheinen die Behörden also anzuerkennen, wie sinnvoll das Serumdepot Berlin e. V. und damit eine verantwortungsbewusste Giftschlangenhaltung ist.


Serum-Depot Berlin e. V.
Der Vorstand

Am 10.09.2019 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen (nicht neuen) Gesetzentwurf in den Landtag Nordrhein-Westfalen eingebracht.

Dieser Antrag entspricht fast wörtlich dem Antrag, den der damalige Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, Herr Remmel, am 21.10.2014 schon eingebracht hatte. Damit ist die private Haltung von Gifttieren (und weiterer vermeintlich gefährlicher Tiere) ausgeschlossen.

Den Gesetzentwurf finden Sie hier als pdf-Download:

GefTierG - Entwurf vom 10.09.2019

SNAKE-BITE MANAGEMENT

Antivenom (AV) therapy and supportive care

(adapted to: Warrell DA, WHO guidelines for physicians 2010)

Indications for AV therapy

AV should be given only to patients in whom its benefits are considered likely to exceed its risks. AV is indicated:

  1. Systemic envenoming (one or several of the following):
    • Haemostatic abnormalities: spontaneous systemic bleeding, coagulopathy, thrombocytopenia (<100x109/litre)
    • Cardiovascular abnormalities: hypotension, shock, cardiac arrhythmia, abnormal ECG
    • Acute kidney injury: oliguria/anuria, rising blood creatinine/urea
    • Haemoglobin-/Myoglobinuria
    • Neurotoxic signs: ptosis, external ophthalmoplegia, paralysis etc.
  2. Local envenoming (one or several of the following):
    • Swelling involving more than half of the bitten limb within 48 hours after bite
    • Severe swelling after bites on digits (fingers or toes)
    • Rapid extension of swelling, beyond wrist or ankle within a few hours after bite
    • Development of an enlarged tender lymph node draining the bitten limb

When indicated, AV should be given as early as possible, and in case of coagulopathy, as long as coagulopathy exists.

Adverse reactions of patients to AV, and treatment

 

Adverse reactions to AV typically in >10% of patients

  • Anaphylactic reaction (rare!): usually within 3 hours after AV administration
  • Pyrogenic (endotoxin) reactions (common): usually within 2 hours

Treatment for both: adrenalin (0.1% solution, 1:1000, 1 mg/ml), 0.5 mg for adults, 0.01 mg/kg for children; intramuscularly into upper lateral thigh; repeat dose every 5-10 min if patient’s condition deteriorates. In addition: antihistamines (chlorphenamine maleate, adults: 10 mg, children: 0.2 mg/kg i.v.; hydrocortisone, adults: 100 mg, children: 2 mg/kg i.v. In pyrogenic reactions: paracetamol per os to reduce fever. In all cases: i.v. fluids to correct hypovolemia.

  • Late (serum sickness type) reactions: usually within 7 days

Treatment: Oral anithistamines: chlorphenamine, adults: 2 mg hourly, children: 0.25 mg/kg/day in 5-7 doses; or: prednisolone, adults: 5 mg six-hourly, children: 0.7 mg/kg/day in 5-7 doses.

Administration of AV

 

Have adrenalin ready before AV administration

  • Initial (mono- or polyvalent) AV dose: see Manufacturer’s recommendation
  • If necessary, reconstitute lyophilized (freeze-dried) AV in 10 ml sterile water (swirl, do not shake)
  • i.v. inject AV at 2 ml/minute; alternatively, dilute AV in isotonic saline (5-10 ml/kg body weight) and i.v.-infuse over 1 hour period; DO NOT administer AV locally
  • Monitor patient for > 1 hour after starting AV treatment for early anaphylactic signs

AV must be given until symptoms resolve; if necessary at 1-2 hour intervals, for coagulopathy at 6 hour intervals. Bleeding stops within 15-30 minutes; coagulopathy within 3-9 hours; blood pressure

back to normal within 60 minutes; neurotoxicity resolves within 30 min to several hours, haemolysis and rhabdomyolysis within a few hours.

All patients have to be monitored for at least 48 hours.

Treatment when no AV is available, and medical support of AV therapy

 

  1. Neurotoxic envenoming:
    • Maintenance of clear airway; assisted ventilation; mechanical ventilation: (required typically from 30 min to 24 hours (mean: 4-7 hours) after a severe neurotoxic bite, for the duration of 24 hours to several days, rarely longer)
    • Anticholinesterase treatment should be tried in every patient with neurotoxic envenoming. It may or may not be effective. i.v.-inject atropine sulphate (0.6 mg for adults, 0.05 mg/kg for children), then i.m.-inject neostigmine or prostigmine (0.02 mg/kg for adults, 0.04 mg/kg for children).
  1. Hypotension and shock:
    • Give plasma expanders (colloids or crystalloids) and monitor central venous pressure. Beware of pulmonary oedema.
    • Generally increased capillary permeability: i.v.-infuse dopamine (2.5-5.0 micrograms/kg/minute)
  1. Oliguria and acute kidney injury (urine output <20 ml/hour):
    • In case of hypovolemia: infuse 2 litres of isotonic saline over one hour. Beware of pulmonary oedema. Catheterize patient, inject 100 mg furosemide over 20 minutes, monitor serum potassium, urea, creatinine, pH, bicarbonate, calcium and phosphate frequently
    • In case of hyperkalaemia: give, up to three times, 10 ml of 10% calcium gluconate over 2 minutes, and 50 ml of 50% dextrose with 10 units of soluble insulin, and 40 ml of 8.4% sodium bicarbonate by slow i.v. infusion
    • In case of severe acidosis: give 40 ml of 8.4% sodium bicarbonate in 5% dextrose water over 3-4 hours

If no clinical improvement is achieved: dialysis

Dialysis is also indicated in case of: clinical uraemia, fluid overload, creatinine >4 mg/dl (500 micromol/litre), urea >130 mg/dl (27 mmol/litre), potassium >7mmol/litre and symptomatic acidosis

  • In case of rhabdomyolysis or haemolysis: maintain saline diuresis (if possible), correct severe acidosis with bicarbonate
  • Beware of the diuretic phase of kidney injury (following oliguric phase): correct hypokalaemia with potassium (fruit juice) if necessary; if long lasting (up to several months): replace corticosteroids, fluid and electrolytes
  1. Haemostatic disturbances:

DO NOT use heparin or antifibrinolytic agents

In patients with coagulopathy, placement of venipuncture (if necessary) should be chosen where haemostasis by external pressure is most likely to be effective (e.g., antecubital fossa)

Treatment of bitten part: aspirate bullae only when rupture seems likely. Control secondary infection by single dose of amoxycillin and tetanus prophylaxis

Compartment syndrome: intracompartmental pressure of >40 mm Hg (less in children): if possible, fasciotomy should be delayed until haemostatic disturbances have been corrected.

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